Freitag, 25. April 2008

rail or not to be

null

torque

null

Donnerstag, 24. April 2008

trash

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iTHINK

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iKREBS

Mittwoch, 23. April 2008

spontan.jazz im babenberger hof

16-04-08_2126 (3gp, 483 KB)

fast forward >>

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ad cadaveris

eben zerfetzte tierleiche verschluckt in us-ami-imbissbude,
mit salatblatt als alibi

eroticon

Als einer im Schlaff verschwenderisch gewesen

Mein Mädgen, laß hinfort mich nicht verschwendrisch sein,
Und nimm die Perlen-Milch in deine Muschel ein;
Groß Schade, dass sie wird so liederlich versprützet,
Da wo sie keinem Schooß, auch nicht den Tüchern nützet.
Dein Hartseyn gegen mich verschwendet meinen Schatz,
Vergönne mir hinfort in deinem Schooße Platz,
Und laß den Liebes-Thau daselbsten sich sich ergiessen,
Wo er mit größrer Lust wird als im Schlaffe fliessen,
Dein dürrer Acker wird alsdenn von Wollust feist,
Die Brüste härten sich, die Lust entzückt den Geist;
Die Anmuth, die durchdringt des ganzen Leibs Glieder,
In Lachen steigt man ein, mit Kitzeln kommt man wieder,
Nichts denn Ergötzung bringt er deinem Marmor-Schooß,
Die Venus spannt dir denn den Jungfern-Gürtel loß,
Und lässt dir alle Lust, die sie besitzet, schmecken,
Der Hymen wird nach Schmerz den süßten Scherz erwecken.
Ach stelle doch, mein Kind, die Sprödigkeit nur ein!
Laß deine Muschel mir nicht mehr verschlossen seyn,
Eröffne ihren Helm, die Nahrung zu empfangen,
Wo in dem Liebes-Thau die Anmuths-Perlen prangen.
Sperrt nun dein Muschel-Schloß die Thore willig auf,
Und hemmt kein Widrigseyn mir meinen Liebes-Lauff,
So soll der Liebes-Safft mit süssen Quellen fliessen,
Und sich mit vollem Strohm in deine Muschel giessen.

..............
Um 1700

Montag, 21. April 2008

mark.up

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und gott sprach:

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cat.lost.in.space

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soeben in hainburg

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Sonntag, 20. April 2008

laser.graffiti

Laserattacke auf die Brooklyn Bridge

Graffiti- und Streetart- Künstler haben es nicht leicht: Einerseits wird ihr Werk immer drakonischer bestraft - kein Wunder, pendelt es doch je nach Auffassung zwischen Kunst im öffentlichen Raum und bösartiger
Sachbeschädigung.

Andererseits haben es manche ehemalige Szenestars zu Weltruhm gebracht, was sich mit den anti-kommerziellen Prinzipien vieler Graffitikünstler stößt.

Der Londoner Banksy etwa, der geschickt mit seiner Anonymität spielt, verkauft seine Arbeiten inzwischen um Hunderttausende Euro.
Eine neue Sprayer- Generation geht diese Probleme jetzt mit modernsten Mitteln an - sie machen Graffiti 2.0 und haben es damit jetzt sogar ins New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) geschafft, wo sie in der Ausstellung "Design and the Elastic Mind" für Furore sorgen.

Das Stichwort heißt Lasertagging: Mit Hilfe von Laserpointern, eigens entwickelter Software und starken Videobeamern "sprayen" die New Yorker James Powderly und Evan Roth vom Graffiti Research Lab (GRL) ihre Slogans und Symbole in nächtlichen Aktionen auf riesige Flächen im öffentlichen Raum - etwa auf öffentliche Wahrzeichen wie die Brooklyn Bridge und Hochhauswände.

Das Prinzip ist relativ einfach, die Technologie dahinter komplex: Die zu "besprühende" Fläche wird von einer digitalen Videokamera anvisiert; sie registriert, wenn die Künstler mit ihrer virtuellen Spraydose, einem Laserpointer, auf die Fläche zielen, und sendet die entsprechenden Informationen an einen Computer.
Der wiederum errechnet daraus einen virtuellen Farbstrich, den der Beamer auf die Fläche projiziert.

Die Ergebnisse sind spektakulär: Wie mit einem Pinsel - oder eben einer Spraydose - kann man in Echtzeit und aus der Entfernung riesengroße Sprüche und Zeichen, eben die in der Graffitiszene sogenannten Tags, anbringen, ohne die Fläche auch nur zu berühren.

Weil ungewöhnlich starke Laserpointer notwendig sind ("an vielen Orten super- illegal und extrem gefährlich", warnen die Entwickler in ihrer Online- Anleitung), werden unbewohnte Gebäude oder fensterlose Flächen verwendet.

Nicht nur technisch hat dieses Graffiti-Subgenre den Anhang 2.0 verdient: Die Szene organisiert sich im Web, Videos von den spektakulärsten Aktionen kursieren auf YouTube, Fotos auf Flickr. Und den Code für die benötigte Software haben die GRL- Macher als Open Source veröffentlicht, so dass jeder ihn lizenzfrei einsehen, verwenden und weiterentwickeln kann.

"Die Grundidee war, 'Redefreiheit-Maschinen' zu erfinden - Wege, um den Leuten zu ermöglichen, in einer gewissen Größe und an Orten, an denen das sonst verhindert wird, Dinge auszusprechen", sagte Powderly jüngst dem Magazin "Time".
er Einzug in ein Kunstmuseum sei nie geplant gewesen. "An manchen Tagen halten wir es für ein Kunstprojekt, an anderen für Aktivismus, eine Zusammenführung von Hackern und Ingenieuren."
ie Auffassungen über das Wesen von Graffiti gingen auseinander, so Roth in "Time":
"Für manche zählt das fertige Design, das Endergebnis, andere sehen es eher als eine Aktion an. Indem man Graffiti ins Netz holt, kann man die Durchführung sichtbar machen."
In Wien haben sich die beiden Lichtgraffiti-Künstler Florian Hufsky und Michael Zeltner fürs Lasertagging starkgemacht.
e entwickelten die von den New Yorkern als Open Source zur Verfügung gestellte Software weiter und schafften es damit nicht nur zur Ars Electronica, sondern auch zum Digitalkunst-Festival DigiTaika in Helsinki. Der österreichische GRL-Ableger präsentiert seine Projekte auch regelmäßig im Wiener MuseumsQuartier.
.......
Quelle:
ORF

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Samstag, 19. April 2008

blick auf stainz

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Freitag, 18. April 2008

railwise

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graph

Note

mail von C.

blow job?
abflug akureyri 16uhr
fuck it!
celeste tot in bukarest
department for cancer research in warszawa
R.I.P.
moonglow tomorrow

mariagruen

blick auf die basilika
horch und sieh!
die amsel im gebuesch
und
es schlaegt
10

Donnerstag, 17. April 2008

FUT

Im Weissen Rosendorn, einem Text vom Ende des 15. Jh.,
streiten eine Frau und ihre Fut darüber, weswegen sich Mäner für die Frau interessieren.
ie Fut behauptet, das geschehe nur ihretwegen, die Frau meint, die Fut spiele dabei überhaupt keine Rolle. Im Zorn trennen sie sich.
Die Frau muss alsbald erfahren, dass sie nur mehr als die "Futlose" verspottet wird, die Fut erlebt, dass sie als hässliche Kröte beschimpft wird.
lso beschließen beide, sich wieder zu vereinigen. Ein Freund soll helfen, künftigen Streit zu vermeiden:
"Zu Hand sandte sie nach mir,
Und sprach:
Nun gib mir deinen Rat;
Mein Ding mir kümmerlichen staht:
Mein Fut war mir entronnen,
Die hab ich wieder gewonnen;
Deiner Lehre bedarf ich dazu,
Wie ich meinen Dingen tu,
Daß ich den Männern beibringen kann,
Daß ich meine Fut wieder han.
Und lehre mich sie wohl behalten,
Wenn du kannst sein walten,
Daß ich sie mög behalten mit Sinne,
Und sie mir nicht mehr entrinne."

Da riet ich dem schönen Weib,
Daß sie die Fut zu dem Leib
Viel feste nageln hieße,
Und dies nicht unterließe.
Da bat mich die Stäte,
(Daß ich ihr das täte.)

Da tat ich, des sie mich bat:
Hin wieder an die alte Statt
Setzt die Fut, so gut ich kunnt,
Einen Nagel so zur Stund'
Ich viel feste dadurch treibe,
Daß die Fut immer drin bleibe.
Also rat ich jeglichem Mann,
Der ein liebes Weib gewann,
Daß er seinem Weibe,
Nagle die Fut zu dem Leibe,
Daß ihr die Fut nicht entrinne,
Oder er ist verlustig seiner Minne."

Zit. n.Heinz Ludwig Arnold, Komm. Zieh dich aus. Das Handbuch der lyrischen Hocherotik deutscher Zunge, Zürich 1991, S. 33f.

home, sweet home

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